ANTIKES FALASARNA

DER HAFEN VON FALASARNA

Das antike Falasarna befindet sich am westlichen Rand vom Kap Gramvousa an der Westküste Kretas. In der Antike hieß es Korykos und umfasste die felsige Landzunge, wo die Akropolis stand, mit der atemberaubenden Aussicht auf das westliche Meer Kretas. .


Οι κάβοι του αρχαίου λιμανιού των ΦαλασάρνωνDie Landzunge schließt den Ort Koutri um, der sich in fünf Teilbereiche unterteilt: zuerst den Bereich der Akropolis, die die Bucht von der Seeseite schützt, den Bereich des kleinen Tals, das sich nach Südosten der Akropolis mit Zugang zum Meer im Süden erstreckt, die zwei Hänge, die das Tal umgeben und sich nach Süden und Osten erheben, auf denen auch die Grenzen der Siedlung sowie die Nekropole liegen, und schließlich die zwei Buchten, eine im Süden, die die Einfahrt in den Hafen ermöglicht, und eine im Norden, die felsig und unwirtlich ist.

Η ακμή της Φαλάσαρνας

Το αρχαίο λιμάνι των ΦαλασάρνωνPolybios erzählt über eine Allianz zwischen Falasarna, Kydonia (die Allierten schon seit 392 v. Chr. waren), Knossos und noch 28 kretischen Städten gegen Phaistos und ihre Alliierten, unter denen sich auch der uralte Feind von Falasarna, Polyrrhenia, befand. Ergebnis der Allianz war ein hundertjähriger Krieg, den Polyrrhenia gewann. Der Krieg endete 186 v. Chr., als Appius Claudius den beiden Städten befahl, sich zurückzuziehen und die Feindseligkeiten in anderen Teilen der Insel einzustellen. Plinius berichtet, dass Falasarna 176 v. Chr. 1500 Männer, zusammen mit noch 1500 Männern aus Knossos, sandte, um Perseus von Makedonien gegen Rom zu helfen..

DIE BLÜTE VON FALASARNA

Falasarna war einer der wichtigsten Häfen Kretas, der im 4. und 3. Jh. v. Chr. seinen Höhepunkt erreichte, während sein Name sich von der Nymphe – lokalen Heldin Falasarne herleitet. Die Gegend von Falasarna wurde von der mittelminoischen Zeit bis zur Mitte des 1. Jh. v. Chr. bewohnt, wie Scherben aus den umliegenden Hängen und den Füllungen des Hafens bezeugen. Die früheren Phasen bleiben noch unbekannt, jedoch ab dem 4. Jh. v. Chr. blühte die Siedlung und hatte die Möglichkeit, starke Befestigungen, geschützten Hafen, beträchtliche Seemacht, Münzanstalt, verschiedene Tempel und die Merkmale einer reichen Stadt mit Zugang zu Handelswegen zu besitzen. Die Stadt erlebte ihre höchste Blüte in der hellenistischen Zeit, da sie sich auf dem Seeweg befand, der die ptolemäische Alexandria mit der Ägäis verband. Ihr Wohlstand könnte vermutlich auch auf die im Mittelmeer gängige Piratenpraxis beruht haben, ein Umstand, der sie in Konflikt mit dem römischen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Netzwerk, das sich damals verbreitete, brachte. Rom versuchte die Piratenzentren zu verringern, indem es römische Militärenklaven um Kreta herum einrichteten, die die Stadt 69 v. Chr. zerstörten.

Die Stadt erholte sich davon nie wieder richtig, während eine römische Siedlung, die weiter südlich gefunden wurde, auch Falasarna benannt wurde. Andere Faktoren, wie der Anstieg des Meeresspiegels, trugen auch wahrscheinlich zu ihrem Verfall bei. Schriftliche, sich auf Falasarna beziehende epigraphische Quellen erscheinen um 350 v. Chr. bis zur Mitte des 4. Jh. n. Chr. Skyllax von Karyanda (Mitte des 3. Jh. v. Chr.) ist der erste, der Falasarna wie folgt beschreibt: „eine Tagesreise von Lakedämona liegt die Spitze von Kreta, an der die erste Stadt auf der Seite des Sonnenuntergangs errichtet worden ist und Falasarna genannt wird. Sie hat einen geschützten Hafen“.

DIE ZERSTÖRUNG VON FALASARNA

Obwohl die Grabungsberichte und die historischen Daten keinen Hinweis auf eine Gründung vor dem 6. Jh. v. Chr. ergeben, sollte die Stadt aller Wahrscheinlichkeit nach schon seit dem Ende der geometrischen Zeit durch die Vereinigung der vereinzelten Siedlungen im Tal zu einer gemeinsamen Siedlung organisiert worden sein und hatte sich zu einer beträchtlichen Seemacht entwickelt. In den folgenden Jahren spielte die Stadt durch den Bau ihres geschützten Hafens und dessen Befestigung eine wichtige Rolle im Seehandel Westkretas. Heute liegen der Hafen und seine Anlagen an Land, nachdem die Küste um 6 – 9 m gehoben wurde, wahrscheinlich aufgrund des starke Erdbebens im Jahre 365 n. Chr.

Laut der Ausgräberin des Ortes handelt es sich um einen Piratenstützpunkt, der Mitte des 1. Jh. v. Chr. von den Römern zerstört wurde, in welchem Zeitpunkt auch die Einfahrt zum Hafen versiegelt wurde. Die Stadt wurde Mitte des 19. Jh. von britischen Reisenden erneut erforscht. Dabei entdeckten sie die Siedlung und den geschützten Hafen. Seit 1968 werden verschiedene Rettungsgrabungen durchgeführt, während die Ephorie für Unterwasser-Altertümer seit 1986 systematische Forschung begann, um den Umfang des Hafens und der ihn umgebenden Elemente zu bestimmen.